Nach einigen Tagen Funkstille hier im Blog, bin ich wieder da.
Vor zwei Tagen, also am Sonntag haben wir morgens die Zeit genutzt, um mit unseren Familien zu skypen. Es ist doch immer schön , mit eigenen Augen zu sehen, dass es euch allen gut geht. Was mich ganz besonders gefreut hat war, mein liebes Paulchen ein wenig beim spielen und vor sich hin plappern zu beobachten. Er ist einfach ein richtig kleiner Sonnenschein, der uns selbst hier, soweit weg von Zuhause ganz schön viel Freude macht. So sind wir also gut gelaunt, wenn auch müde in den Tag gestartet. Nach dem Mittagessen sind wir dann mit den Whites in zwei Autos gen Norden gefahren, um ihren Wohnwagen in Gleniffer winterfest zu machen. Der Trailerpark liegt einem wunderschönen See. Wir haben dort einen ausgiebigen Spaziergang gemacht und am Wegesrand pausierende Wildgänse und eine Biberfamilie beobachtet, die auf dem halb gefrorenen Wasser umher spazierte. Das alle sind ja Dinge, denen man in Deutschland nicht gerade jeden Tag begegnet, daher waren wir dementsprechend fasziniert und haben Tonnen an Fotos geschossen. Die unglaubliche Landschaft war zu dem noch in wunderschönes Sonnenlicht getaucht, was zu einem bombastischen Farbspiel der Natur geführt hat. Nach einem Tässchen Kaffee und ein bisschen Geplaudere mit den Whites ging es dann , bei einem richtig dramatischen Sonnenuntergang zurück nach Calgary, wo wir uns mit Scottie (dem jüngsten White-Sprössling) zum Essen getroffen haben. Es ging ins Cheesecake-Cafe, wo es neben unzähligen und riesigen Käsekuchen auch warmes Essen gab-sehr sehr lecker. Und unser lieber Hostdad Martin hat auch noch für uns bezahlt und meinte, wenn wir einen guten Job hier fänden dürften wir ihn auch mal zum Essen einladen: Martin, es wird uns eine Ehre sein ;)
Später saßen wir noch ein wenig zusammen und haben den Abend ganz ruhig ausklingen lassen.
*ab ins Bett*
Gestern haben wir ganz schön lang geschlafen und mittags hat uns Martin dann zum Chinook-Centre, einem der größten Malls hier in Calgary gefahren. Dort haben wir alle Geschäfte unsicher gemacht, eine CD gekauft und ein kleines Outfit für little Louise (Baby der Brasilianer) gefunden, die wahrscheinlich in der nächsten Woche auf die Welt kommt- wir sind ja sooooooooo... gespannt. Endlich jemand, der sich hier noch weniger auskennt als wir ;) Wir haben auch schon unsere Babysitterdienste angeboten. Gestern Abend haben wir dann um 9 erstmal noch gekocht und beim Essen Armageddon geguckt......und Rotz und Wasser geheult, denn auf Englisch sind die Filme immer noch viel emotionsgeladener!!!
*ab ins Bett*
Heute haben wir noch länger geschlafen als gestern-wir sind hier immer so unglaublich müde. Nachdem wir alle Neuigkeiten gepostet haben, geht es nachher zur Kinderklinik, wo wir mit einigen anderen freiwilligen Helfern für die Familien der kleinen Patienten kochen. Neben der Klinik gibt es nämlich ein extra Wohnheim, wo die Familien dann untergebracht werden können wenn ihre Kinder stationär aufgenommen werden. Claire meinte, dass die ein oder anderen ganz schön schlimme Geschichten zu erzählen hätten und somit agieren wir heute nicht nur als Köche, sondern auch als Zuhörer und vielleicht auch als Trostspender.
So stellt uns hier jeder Tag vor große neue Aufgaben, die wir mit Freude zu bewältigen versuchen.
Hoffentlich seid ihr Zuhause nicht allzu sehr im Stress und könnt so wie wir, auch einfach mal genießen.
Best wishes, eure Jule
Vor zwei Tagen, also am Sonntag haben wir morgens die Zeit genutzt, um mit unseren Familien zu skypen. Es ist doch immer schön , mit eigenen Augen zu sehen, dass es euch allen gut geht. Was mich ganz besonders gefreut hat war, mein liebes Paulchen ein wenig beim spielen und vor sich hin plappern zu beobachten. Er ist einfach ein richtig kleiner Sonnenschein, der uns selbst hier, soweit weg von Zuhause ganz schön viel Freude macht. So sind wir also gut gelaunt, wenn auch müde in den Tag gestartet. Nach dem Mittagessen sind wir dann mit den Whites in zwei Autos gen Norden gefahren, um ihren Wohnwagen in Gleniffer winterfest zu machen. Der Trailerpark liegt einem wunderschönen See. Wir haben dort einen ausgiebigen Spaziergang gemacht und am Wegesrand pausierende Wildgänse und eine Biberfamilie beobachtet, die auf dem halb gefrorenen Wasser umher spazierte. Das alle sind ja Dinge, denen man in Deutschland nicht gerade jeden Tag begegnet, daher waren wir dementsprechend fasziniert und haben Tonnen an Fotos geschossen. Die unglaubliche Landschaft war zu dem noch in wunderschönes Sonnenlicht getaucht, was zu einem bombastischen Farbspiel der Natur geführt hat. Nach einem Tässchen Kaffee und ein bisschen Geplaudere mit den Whites ging es dann , bei einem richtig dramatischen Sonnenuntergang zurück nach Calgary, wo wir uns mit Scottie (dem jüngsten White-Sprössling) zum Essen getroffen haben. Es ging ins Cheesecake-Cafe, wo es neben unzähligen und riesigen Käsekuchen auch warmes Essen gab-sehr sehr lecker. Und unser lieber Hostdad Martin hat auch noch für uns bezahlt und meinte, wenn wir einen guten Job hier fänden dürften wir ihn auch mal zum Essen einladen: Martin, es wird uns eine Ehre sein ;)
Später saßen wir noch ein wenig zusammen und haben den Abend ganz ruhig ausklingen lassen.
*ab ins Bett*
Gestern haben wir ganz schön lang geschlafen und mittags hat uns Martin dann zum Chinook-Centre, einem der größten Malls hier in Calgary gefahren. Dort haben wir alle Geschäfte unsicher gemacht, eine CD gekauft und ein kleines Outfit für little Louise (Baby der Brasilianer) gefunden, die wahrscheinlich in der nächsten Woche auf die Welt kommt- wir sind ja sooooooooo... gespannt. Endlich jemand, der sich hier noch weniger auskennt als wir ;) Wir haben auch schon unsere Babysitterdienste angeboten. Gestern Abend haben wir dann um 9 erstmal noch gekocht und beim Essen Armageddon geguckt......und Rotz und Wasser geheult, denn auf Englisch sind die Filme immer noch viel emotionsgeladener!!!
*ab ins Bett*
Heute haben wir noch länger geschlafen als gestern-wir sind hier immer so unglaublich müde. Nachdem wir alle Neuigkeiten gepostet haben, geht es nachher zur Kinderklinik, wo wir mit einigen anderen freiwilligen Helfern für die Familien der kleinen Patienten kochen. Neben der Klinik gibt es nämlich ein extra Wohnheim, wo die Familien dann untergebracht werden können wenn ihre Kinder stationär aufgenommen werden. Claire meinte, dass die ein oder anderen ganz schön schlimme Geschichten zu erzählen hätten und somit agieren wir heute nicht nur als Köche, sondern auch als Zuhörer und vielleicht auch als Trostspender.
So stellt uns hier jeder Tag vor große neue Aufgaben, die wir mit Freude zu bewältigen versuchen.
Hoffentlich seid ihr Zuhause nicht allzu sehr im Stress und könnt so wie wir, auch einfach mal genießen.
Best wishes, eure Jule
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