Liebe Blogleser,
nach einem wunderschönen Weihnachtsfest melde ich mich zurück aus der Ferne. Und es gibt soooooo viel zu erzählen.
Ich hoffe, ihr hattet alle ein so tolles und herzliches Weihnachtsfest wie wir und seid gesund, munter und kugelrund vom Festtagsschmaus. Wir haben bereits am 23. Dezember angefangen, alles für Heiligabend vorzubereiten, denn wir hatten ja Papa Martin zum Essen eingeladen. Leider hatten wir im ganzen Trubel vergessen, unsere Lendchen für das Hauptgericht aufzutauen, also mussten wir die Kocherei dann auf den 24. verschieben. Dann wollten wir mit Daniel am Heiligabend morgens gerne in den Heritage Park fahren, der hatte leider geschlossen. Also ging´s ins Chinook Centre, wo wir bei unserer Second Cup-Kollegin Molly eine Husky-Schlittentour in Canmore gebucht haben, dazu später mehr. Dort haben wir uns auch noch schnell ein Zimtteilchen reingehauen ;) Hhm wir sind hier nur am essen. Dann ging es ab nach Hause, wo Lieschen und ich schnell wieder in die Küche verschwunden sind und im Nu ein Weihnachtsmenü gezaubert haben. Zwischendurch hat uns Martin immer noch zu sich beordert, um mit ihm per Google Earth ferne Länder zu bereisen und unsere Heimatorte zu markieren. Um halb sieben stand dann unser Lendchentopf, ein leckerer Salat und eine gute Flasche Wein auf unserem liebevoll geschmückten Tisch. Bei Kerzenschein haben wir diniert und unsere Gedanken schweifen lassen-einmal um die ganze Welt, bis hin zu euch und gehofft, dass es euch in dieser heiligen Nacht so gut ergeht wie uns hier. Anschließend an ein ausgedehntes Abendessen sind wir dann eine Etage tiefer gehuscht, wo unter unserem Weihnachtsbaum viele herzliche Nachrichten und liebevoll ausgesuchte Geschenke darauf warteten von uns bewundert zu werden. Vielen Dank euch allen- aus den Augen heißt nämlich bei weitem nicht aus dem Sinn, weder bei den Daheim Gebliebenen, noch bei den Fernreisenden ;) Um ganz ehrlich zu sein, waren wir uns nämlich trotz eines traumhaften Abends einig, dass es zu Weihnachten eigentlich nur einen Ort auf der ganzen Welt gibt, wo man ohne Wenn und Aber hingehört-zu seiner Familie. Anschließend ans Geschenke auspacken haben wir uns dem eigentlichen und einzig wahren Sinn von Weihnachten zugewendet: Wir haben uns in Claires und Martins Gemeinde dem Geist der Weihnacht hingegeben und aus meiner Sicht den schönsten Weihnachtsgottesdienst miterlebt, den man sich vorstellen kann.
Danach waren wir reif für´s Bett, aber halt-da war doch noch was: In der Nacht zum 25. Dezember kommt schließlich Santa Claus mit Rudolph und seinen Kumpels vorbei. Also sind wir schnell mit unseren Stockings hoch gelaufen und haben sie an den Kamin gehängt. Daniel hat einfach einen Socken von mir zweckentfremdet und ihn mit Kabelbinder gut sichtbar neben unseren montiert. Auf dem Kaminsims stand auch noch ein Teller mit Plätzchen und ein Fläschen Rum bereit - Santa hat schließlich nach so einer langen Nacht eine Stärkung verdient. Ganz gespannt sind wir drei in unsere kuscheligen Betten geschlüpft und während die anderen zwei schon friedlich am Schnarchen waren, habe ich meine Ohren gespitzt und versucht zu Lauschen, ob der dicke alte Mann auch wirklich durch den Kamin plumpst. Aber jeder, der mich kennt weiß, dass ich schlecht höre- dem zu Folge habe ich nichts mitbekommen.
Doch am nächsten Morgen stand es außer Frage- er hatte uns gefunden und unsere Stockings randvoll mit kleinen schönen Geschenken gefüllt. Leider hatte er vorm schlafen gehen vergessen, sein rotes Kostüm abzulegen und so wissen wir heute- Santa Claus wohnt bei uns im Haus. Also haben wir uns schwer ins Zeug gelegt, um uns zu revanchieren und ein Frühstück mit Pan Cakes und frischen Brötchen hergerichtet. Mr. Martin Santa Clause hat sich sehr gefreut. Anschließend haben wir auch noch mit Mrs. Clause in England telefoniert und die meinte dann: Ich habe euch doch gesagt, dass Santa euch findet, egal wo ihr seid.....
Danach ging es schon wieder ans Kochen. Wir alle waren bei Sheila und Peter zum großen Weihnachtsdinner eingeladen und wir sollten den Nachtisch machen. Gesagt, getan-für uns als erfahrene Hausfrauen alles kein Problem. Die zweite Feier war dann auch echt toll. Wir wurden herzlichst aufgenommen und dort auch nochmal beschenkt-echt unglaublich. Von Sheila gab es für Liesl und mich eine selbsgemachte Kette und passende Ohrringe und für Daniel einen Bildband über die Canadian Rockies. Ghislaine gab uns eine Tüte mit einem Schokobären und einem Umschlag, den wir aber erst Zuhause öffneten und der uns ziemlich von den Socken gehauen hat: Drin steckte ein Scheck-über wie viel bleibt unser Geheimnis, aber ich kann euch sagen: Das war nicht von schlechten Eltern ;)
So nun zum 26.12.- ein brutales Datum hier in Kanada, denn es bedeutet Boxing Day: Ein Tag an dem jeder, wirklich jeder Weihnachtsgeschenke umtauscht und an dem alle, wirklich auch alle Geschäfte alles alles bis zu 70 % reduziert haben. Dreimal dürft ihr raten, was wir gemacht haben: Geshoppt, geshoppt, geshoppt.
Soviel erstmal zu unserem Weihnachtswochenende. Im nächsten Eintrag hole ich dann nochmal ganz weit aus und gebe einen kleinen Rückblick auf alles, was davor geschah. Also bleibt dran, nach einer kleinen Pause geht es weiter mit viel Spannung, Spiel und Spaß....
nach einem wunderschönen Weihnachtsfest melde ich mich zurück aus der Ferne. Und es gibt soooooo viel zu erzählen.
Ich hoffe, ihr hattet alle ein so tolles und herzliches Weihnachtsfest wie wir und seid gesund, munter und kugelrund vom Festtagsschmaus. Wir haben bereits am 23. Dezember angefangen, alles für Heiligabend vorzubereiten, denn wir hatten ja Papa Martin zum Essen eingeladen. Leider hatten wir im ganzen Trubel vergessen, unsere Lendchen für das Hauptgericht aufzutauen, also mussten wir die Kocherei dann auf den 24. verschieben. Dann wollten wir mit Daniel am Heiligabend morgens gerne in den Heritage Park fahren, der hatte leider geschlossen. Also ging´s ins Chinook Centre, wo wir bei unserer Second Cup-Kollegin Molly eine Husky-Schlittentour in Canmore gebucht haben, dazu später mehr. Dort haben wir uns auch noch schnell ein Zimtteilchen reingehauen ;) Hhm wir sind hier nur am essen. Dann ging es ab nach Hause, wo Lieschen und ich schnell wieder in die Küche verschwunden sind und im Nu ein Weihnachtsmenü gezaubert haben. Zwischendurch hat uns Martin immer noch zu sich beordert, um mit ihm per Google Earth ferne Länder zu bereisen und unsere Heimatorte zu markieren. Um halb sieben stand dann unser Lendchentopf, ein leckerer Salat und eine gute Flasche Wein auf unserem liebevoll geschmückten Tisch. Bei Kerzenschein haben wir diniert und unsere Gedanken schweifen lassen-einmal um die ganze Welt, bis hin zu euch und gehofft, dass es euch in dieser heiligen Nacht so gut ergeht wie uns hier. Anschließend an ein ausgedehntes Abendessen sind wir dann eine Etage tiefer gehuscht, wo unter unserem Weihnachtsbaum viele herzliche Nachrichten und liebevoll ausgesuchte Geschenke darauf warteten von uns bewundert zu werden. Vielen Dank euch allen- aus den Augen heißt nämlich bei weitem nicht aus dem Sinn, weder bei den Daheim Gebliebenen, noch bei den Fernreisenden ;) Um ganz ehrlich zu sein, waren wir uns nämlich trotz eines traumhaften Abends einig, dass es zu Weihnachten eigentlich nur einen Ort auf der ganzen Welt gibt, wo man ohne Wenn und Aber hingehört-zu seiner Familie. Anschließend ans Geschenke auspacken haben wir uns dem eigentlichen und einzig wahren Sinn von Weihnachten zugewendet: Wir haben uns in Claires und Martins Gemeinde dem Geist der Weihnacht hingegeben und aus meiner Sicht den schönsten Weihnachtsgottesdienst miterlebt, den man sich vorstellen kann.
Danach waren wir reif für´s Bett, aber halt-da war doch noch was: In der Nacht zum 25. Dezember kommt schließlich Santa Claus mit Rudolph und seinen Kumpels vorbei. Also sind wir schnell mit unseren Stockings hoch gelaufen und haben sie an den Kamin gehängt. Daniel hat einfach einen Socken von mir zweckentfremdet und ihn mit Kabelbinder gut sichtbar neben unseren montiert. Auf dem Kaminsims stand auch noch ein Teller mit Plätzchen und ein Fläschen Rum bereit - Santa hat schließlich nach so einer langen Nacht eine Stärkung verdient. Ganz gespannt sind wir drei in unsere kuscheligen Betten geschlüpft und während die anderen zwei schon friedlich am Schnarchen waren, habe ich meine Ohren gespitzt und versucht zu Lauschen, ob der dicke alte Mann auch wirklich durch den Kamin plumpst. Aber jeder, der mich kennt weiß, dass ich schlecht höre- dem zu Folge habe ich nichts mitbekommen.
Doch am nächsten Morgen stand es außer Frage- er hatte uns gefunden und unsere Stockings randvoll mit kleinen schönen Geschenken gefüllt. Leider hatte er vorm schlafen gehen vergessen, sein rotes Kostüm abzulegen und so wissen wir heute- Santa Claus wohnt bei uns im Haus. Also haben wir uns schwer ins Zeug gelegt, um uns zu revanchieren und ein Frühstück mit Pan Cakes und frischen Brötchen hergerichtet. Mr. Martin Santa Clause hat sich sehr gefreut. Anschließend haben wir auch noch mit Mrs. Clause in England telefoniert und die meinte dann: Ich habe euch doch gesagt, dass Santa euch findet, egal wo ihr seid.....
Danach ging es schon wieder ans Kochen. Wir alle waren bei Sheila und Peter zum großen Weihnachtsdinner eingeladen und wir sollten den Nachtisch machen. Gesagt, getan-für uns als erfahrene Hausfrauen alles kein Problem. Die zweite Feier war dann auch echt toll. Wir wurden herzlichst aufgenommen und dort auch nochmal beschenkt-echt unglaublich. Von Sheila gab es für Liesl und mich eine selbsgemachte Kette und passende Ohrringe und für Daniel einen Bildband über die Canadian Rockies. Ghislaine gab uns eine Tüte mit einem Schokobären und einem Umschlag, den wir aber erst Zuhause öffneten und der uns ziemlich von den Socken gehauen hat: Drin steckte ein Scheck-über wie viel bleibt unser Geheimnis, aber ich kann euch sagen: Das war nicht von schlechten Eltern ;)
So nun zum 26.12.- ein brutales Datum hier in Kanada, denn es bedeutet Boxing Day: Ein Tag an dem jeder, wirklich jeder Weihnachtsgeschenke umtauscht und an dem alle, wirklich auch alle Geschäfte alles alles bis zu 70 % reduziert haben. Dreimal dürft ihr raten, was wir gemacht haben: Geshoppt, geshoppt, geshoppt.
Soviel erstmal zu unserem Weihnachtswochenende. Im nächsten Eintrag hole ich dann nochmal ganz weit aus und gebe einen kleinen Rückblick auf alles, was davor geschah. Also bleibt dran, nach einer kleinen Pause geht es weiter mit viel Spannung, Spiel und Spaß....
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